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Das Schloss

Das Schloss Fontainebleau, UNESCO-Welterbe seit 1981, ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Besucher haben Gelegenheit zu erkunden, was Napoleon einst „die wahre Heimstätte der Könige, das Haus der Jahrhunderte“ nannte. In den Hunderten von Räumen befinden sich Sammlungen herausragender Qualität, die Fontainebleau zum Schloss mit der opulentesten Einrichtung Frankreichs machen.



Die Großen Königlichen Appartements

The Grand Sovereign Apartments

Ausschlaggebend für das jetzige Erscheinungsbild des Schlosses und der wiederhergestellten historischen Räume war der Wunsch, ein konsistentes Dekor zu schaffen, aus dem die reiche Geschichte des Schlosses spricht. Die Besucher finden das Schloss also mehr oder weniger so vor, wie Napoleon III. und Kaiserin Eugénie es im Jahr 1868 hinterlassen haben. Eine Ausnahme bilden die privaten Räume von Napoleon I., gestaltet wie während des Ersten Kaiserreichs, und das Boudoir von Marie-Antoinette, das in etwa so gezeigt wird, wie es im achtzehnten Jahrhundert aussah.

Die Kleinen Appartements (Petits Appartements)

The Lesser Apartments

Entstanden durch Verbindung der Arbeitszimmer von Ludwig XV. und verschiedener Fürstenzimmer, sind die Kleinen Gemächer seit der Zeit des Ersten Kaiserreichs in zwei separate Wohnungen unterteilt, die eine für Napoleon Bonaparte, die andere für Josephine bzw. später für Marie-Louise.

Die Renaissance-Räume

The Renaissance rooms

Während des sechzehnten Jahrhunderts war das Schloss eines der wichtigsten Kunstzentren Europas. Die Renaissance-Räume (die Galerie Franz I., der Ballsaal und das Schlafgemach der Herzogin von Étampes) sind einzigartig in Frankreich und weisen noch die Fresken- und Stuckdekoration auf, die unter Franz I. und Heinrich II. von italienischen Künstlern (Rosso und Primatice) geschaffen wurde.

Das Kaiserliche Theater

theatre-imperial-Chateau-de-Fontainebleau

Das Kaiserliche Theater von Schloss Fontainebleau wurde von Kaiser Napoleon III. in Auftrag gegeben und 1857 eingeweiht. Entworfen von dem Architekten Hector Lefuel, ist es umfassend erhalten – ein einzigartiges Beispiel eines Hoftheaters zur Zeit des Zweiten Kaiserreichs.